Prepaid - das günstige Telefonieren mit Kostenkontrolle!
Auch für Vieltelefonierer bieten sich Prepaid-Tarife oft als Alternative an. Aber wie bei den normalen Handytarifen ist es wichtig, einige Punkte zu beachten und die Tarife zu vergleichen. Eine Auswahl der wichtigsten
Kriterien:
1. Prepaid Anbieter
Bei der Auswahl der Anbieter sollte man darauf achten, das man einen Anbieter wählt, von dem man schon gehört hat oder bei dem man nachvollziehen kann, das es sich um das Tochterunternehmen eines namhaften Mutterkonzerns handelt. Denn da man ja oft mit seinem Telefongeld durch Aufladen in Vorkasse geht, möchte man doch sein Geld auch bei einem sicheren Unternehmen deponieren. Wer seine Kosten auf den Internetseiten der Anbieter kontrollieren will, sollte sich die einzelnen Unternehmensseiten ansehen. Das Handling der Seiten muß einfach und übersichtlich sein, sonst verliert man schnell die Freude an seiner Telefongesellschaft. Oft kann man auch bei den Prepaid-Gesellschaften günstig Handys kaufen, meistens billiger als im Einzelhandel.
2. Lohnt es sich überhaupt Prepaid zu wählen?
Durch die urspüngliche Einführung der Telefonverträge ist das Prepaid-Telefonieren noch längst nicht so verbreitet wie es eigentlich für diese kostengünstige Variante sein sollte. Die herkömmlichen Verträge sind meistens erheblich teurer, denn die oft mit den Verträgen angebotenen kostenlosen bzw. kostengünstigen Handy müssen ja irgendwie subventioniert werden. Wer schon ein Handy hat oder sich vertragslos kauft, sich nicht gern an Telefongesellschaften bindet und keine langfristigen Verträge eingehen will, ist bei den Prepaid-Tarifen richtig aufgehoben. Viele Gesellschaften bieten heute auch schon die Rufnummernmitnahme der alten Handy-Nr. zu günstigen Konditionen. In der Regel wird die Gebühr, die an die alte Telefongesellschaft zu zahlen ist und im Bereich von 25 Euro liegt, von der neuen Gesellschaft erstattet.
Bevor man diesen Weg geht. sollte man aber zuerst die alte Telefonrechnung zur Hand nehmen und sich auf den Seiten der Prepaid-Anbieter die Rubrik Tarifrechner aufrufen. Dort kann man seine Minutenanzahl der alten Rechnung sowie die Anzahl der gesendeten SMS eingeben und sieht auf den ersten Blick die Kosten, die beim neuen Anbieter angefallen wären. Zu beachten ist dabei, das herkömmliche Handytarife oft generell oder nach der ersten telefonierten Minute Sekundengerecht abrechnen - bei den Prepaid-Tarife ist in der Regel die sogenannte 60/60 Abrechnung fällig. Das bedeutet, generell wird für jede angefangene Minute der Minutenpreis abgerechnet.
3. Tarife
Ganz wichtig ist es, sich im Vornherein darüber im Klaren zu sein, was man eigentlich will: viel im gleichen Netz telefonieren, viele SMS-versenden, viel auf Festnetz anzurufen oder das Internet per handy sehr viel mobil nutzen möchte. Bei der entsprechenden Auswahl hat man schon die Unterschiede der Unternehmen zu beachten, außerdem stellt sich noch die Frage, ob man seinen Prepaidvertrag durch Abbuchung vom Konto oder durch mobile Aufladung, z.B. durch Guthabenkauf an einer Tankstelle oder im Supermarkt, aufladen möchte. Wenn man von der Kontoabbuchung/Überweisung absehen will (beinhaltet auch oft eine Bonitätsprüfung und Schufa-Abfrage), ist es dringend erforderlich zu überprüfen, ob eine geeignete Stelle zum Erwerb der Guthabenskarten in der Nähe ist. Niemand will weite Wege fahren, nur um sein Telefonkonto aufzuladen. Hört sich alles kompliziert an, ist es aber nicht. Die meisten Prepaid-Telefongesellschaften haben ein Flächendeckendes Netz in Deutschland. Und die Mühe wird belohnt. Bei den Telefontarifen hat man zur Zeit durchschnittlich 9 Cent Kosten für die Minute telefonieren - und das in alle Netze. Bei herkömmlichen Tarifen kann das durchaus das 5-6fache dieser Kosten sein. Viele Anbieter geben auch die Möglichkeit, verschiedene Tarife zu bündeln. Ob eine Flatrate für den Nutzer günstiger ist oder nicht, auch das beantwortet der Tarifrechner. Für Internetbenutzer über das Handy unterscheiden sich die Prepaid-Tarife oft deutlich. Von ca. 23 Cent bis hin zu 49 Cent pro genutztes Megabyte kann die Preisspanne liegen. Außerdem gibt es Anbieter, die nicht die Megabytenutzung sondern im Minutentakt abrechnen. Ob sich das lohnt, sollte jeder für sich selbst berechnen. Auch sonstige Beigaben, wie z.B.
kostenloser News-Empfang durch den Anbieter, kann jeder leicht abwägen und bedürfnisgerecht das Unternehmen wählen.
4. Fazit
Prepaid-Telefonie ist eine moderne und oftmals günstige Alternative zu herkömmlichen Telefonverträgen. Keine Vertragsbindung, volle Kostenkontrolle und Flächendeckende Telefonnetze sind bei den meisten Anbietern gewährleistet. Welche Gesellschaft man wählt, ist nach dem Prepaidvergleich noch eine Geschmacksfrage. Und man braucht keine Angst mehr zu haben, in ein anderes Netz zu telefonieren und erhöhte Kosten zu produzieren. Das spart Geld und nerven.
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