Vollzeit- oder Teilzeitstudium? Die verschiedenen Studienformen.
Vor allem nach einer Ausbildung stellt sich für viele die Frage: Soll ich einen akademischen Abschluss im Vollzeit- oder Teilzeitstudium machen? Welche Studienformen gibt es überhaupt in Deutschland? Nachfolgend wollen wir einen kleinen Überblick geben:
1. Vollzeitstudium:
Das Vollzeitstudium ist das meistverbreitete und auch „normalste” aller Studienmodelle. Hierbei ist man von Hauptberuf „Student” und konzentriert sich komplett auf die Studienzeit. Die Vorlesungszeiten in den verschiedenen Unis und Fachhochschulen in Deutschland variieren natürlich von Hochschule zu Hochschule, grundsätzlich kann man aber festhalten, dass die ersten Vorlesungen gegen 7:45 Uhr beginnen und die spätesten Vorlesungen gegen 20:30 Uhr enden. Natürlich habt man nicht den ganzen Tag Vorlesungen und Seminare, sondern zum Beispiel manchmal von 09:30 bis 15:00 Uhr oder an einem anderen Tag auch mal nur von 13:30 bis 16:30 Uhr.
2. Teilzeitstudium:
Ein Teilzeitstudium kann man in grob in drei Arten untergliedern. Zum einen gibt es das Fernstudium, bei dem man den überwiegenden Teil des Lernstoffes selber und alleine lernt. Die entsprechende Fernhochschule schickt einem dazu entweder via Post oder per Mail Studienunterlagen zu, die bis zu einem bestimmten Termin zu bearbeiten sind. Zusätzlich gibt es einige wenige Präsenzveranstaltungen. Beim Abendstudium hingegen besteht das Studium nur aus Präsenzunterricht. Die Vorlesungen sind abends nach dem Arbeitstag, z.B. von 18:00 bis 21:00 Uhr und samstags ganztägig. Der Vorteil: Durch das Anwesendsein im Unterricht wird man quasi gezwungen zu lernen und wird evtl. sein Studium schneller abschließen. Desweiteren gibt es noch das berufsbegleitende Studium mit Präsenzphasen, was ein Mix aus Abend- und Fernstudium ist. Hierbei lernt man 1/3 bis 2/3 des Stoffes in Eigenregie zu Hause und hat aber mehr Präsenzvorlesungen, als im Fernstudium.
3. Duales Studium
Für Leute, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, wird ein duales Studium kaum in Frage kommen. Der Vollständigkeit halber sei es aber hier auch erklärt. Bei einem dualen Studium verbringt man die Hälfte des Semesters, also 3 Monate, im ausbildenden Betrieb und lernt dort wie ein „ganz normaler Azubi”. Für die anderen 3 Monate wechselt man an die Hochschule, die das duale Studium anbietet und besucht dort die Vorlesungen. So erhält man zu dem praktischen Wissen auch die wissenschaftlichen und theoretischen Grundlagen. Typische Studiengänge, die im dualen System angeboten werden, sind unter anderem Hotelmanagement, der Studiengang Logistik oder auch Tourismus.
Für welches Studium Sie sich auch entscheiden - wir wünschen viel Erfolg!
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