05. Mai 2010

Online Reputation Management – Image im Netz vs. Karriere

Jeder weiß, dass der Eindruck, den man von einer Person, Institution oder Unternehmung hat prägend ist. Der erste Eindruck sei vielfach sogar entscheidend. Was im normalen Leben wichtig ist, muss auch im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung erkannt, umgesetzt und berücksichtigt werden.

Online Reputation Management

Privatpersonen können sich hier im Zusammenhang mit möglichen Postings im Internet und einer weiteren Entwicklung ihrer Karriere sehr viel zerstören. Einträge in Foren, in denen man nur ablästert, können für Personalverantwortliche ebenso negative Einstellungskriterien darstellen, wie zu freizügige Fotos vom letzten Badeurlaub oder geknutsche auf der letzten Party. Denn über eines muss man sich im Klaren sein, wenn man ein privates Fotoalbum einstellt bzw. Fotos von Partys im Netz findet: auch andere sehen dies. Und diese anderen könnten z.B. auch die zukünftigen Chefs sein. Daher sollte man schon ein wenig darauf achten, wie man sich in der Öffentlichkeit verhält und gibt. Zwar kann man im Zuge des Online Reputation Managements bewerkstelligen, dass man negative Eintragungen weiter nach hinten befördert im Zusammenhang mit dem Auffinden über Suchmaschinen. Allerdings ist es nicht möglich, diese so einfach verschwinden zu lassen. Online Reputation Management für Privatpersonen ist deshalb nicht so abwegig, sondern wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. Denn: die Bedeutung des Internets im Zusammenhang mit der Personalgewinnung wird zukünftig immer mehr zunehmen. Die Personaler sind selbst fit, was Internetnutzung geht und können daher mit wenigen Klicks herausfinden, was der ‚Neue’ in der Vergangenheit alles getrieben hat.

Wichtig zu wissen ist, dass es die Karrierechancen deutlich verbessert, wenn man als Privatperson einen guten Ruf genießt. Positive Dinge aus dem Lebenslauf sollte man versuchen, nicht nur dort, sondern auch in den Suchmaschinen sehr gut zu positionieren. Eine Agentur für Suchmaschinenoptimierung versucht letztlich genau das, um zu erreichen, dass Negativmeldungen - egal ob von Privat oder Unternehmung - weiter nach hinten gedrängt wird, um so vielleicht übersehen zu werden.

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Ein Kommentar

1. Sandra schrieb am 06. Mai 2010

Viele, v.a. junge Leute, haben es immer noch nicht verstanden oder sind sich gar nicht bewusst darüber, wie schädlich es für die eigene Karriere ist, wenn sie im Internet zum Beispiel via Fotos Einblicke in die Privatsphäre liefern oder durch unüberlegte Kommentare in Foren/Blogs/Netzwerken ihre wahren Charakter preisgeben. Immer mehr Menschen neigen dazu, ihr gesamtes Privatleben im Internet breit zutragen, sind sich der Konsequenz aber in keiner Weise bewusst und jammern dann herum, wenn es mit der Jobzusage wieder nicht geklappt hat. Wie naiv muss man eigentlich sein zu glauben, dass sich kein Arbeitgeber der Welt darum schert, was die Jobkandidaten so außerberuflich treiben? Natürlich informiert man sich, schließlich kann es ernste Folgen für ein Unternehmen haben, wenn ein Mitarbeiter ins Boot geholt wird, der sich der/den Kundschaft/Geschäftspartnern im Internet womöglich in Badehose und Bierflasche präsentiert…

So mancher würde nicht schlecht gucken, welche Ergebnisse Suchmaschinen ausspucken, wenn man mal den eigenen Namen als Suchbegriff eingibt. Wer zum Beispiel glaubt, private Alben sind vor der Öffentlichkeit geschützt, weil nur bestimmten Personen Zugriff darauf gewährt ist, der irrt gewaltig.

Seien Sie vorsichtig mit dem was Sie im Internet veröffentlichen und überlegen Sie vorher immer genau, welche Eindruck Sie hinterlassen. Recherchieren Sie selbst regelmäßig nach eigenen Angaben im Netz und sorgen Sie ggf. dafür, dass imageschädigende, personenbezogene Daten gelöscht werden.

Freundliche Grüße Sandra Ruppert

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