05. Juni 2010

Mollig - na und?

In den Schlagzeilen kommt oft das Wort “Magermodel” vor. Die Modewelt scheint nur superdünne Frauen schön zu finden. Mode für Mollige gibt es bei Modenschauen nicht oder selten zu sehen. Dabei weiß man inzwischen, dass es gar nicht gesund ist, superschlank zu sein. Außerdem - was gefällt, ist immer noch Geschmackssache. Ist man also mollig, kommt es nur darauf an, dass man sich dementsprechend kleidet und kann ebenso schön sein, wie schlanke Menschen!

Inzwischen gibt es Geschäfte, die ausschließlich Mode für Mollige anbieten. Jedoch sollte man beim Aussuchen eines Kleidungsstücks nicht nur auf die Verkäuferin vertrauen, sondern selbst einen Blick dafür entwickeln, was “geht” und was nicht.

Wichtig ist, dass man schon bei der Auswahl der Unterwäsche darauf achtet, dass sie sehr gut passt, denn man kann das schönste Oberteil tragen - wenn die Unterwäsche einkerbt und dadurch schon gleich mehrere Speckröllchen sichtbar sind, kann man nichts mehr “retten”! Bei den Oberteilen, ob Bluse, T-Shirt oder Pullover, sollte man darauf achten, dass nichts hauteng gekauft wird. Fließende Stoffe sind hier angesagt, welche die Figur leicht umspielen. Ebenso ist es bei Hosen. Besser ein ganz klein wenig zu weit, als etwas zu eng! Man will anderen Leuten ja nicht jedes Figurgeheimnis preisgeben… Wichtig sind bei der Mode für Mollige auch die Farben. Grellbuntes, ob in Uni oder gar groß gemustert, trägt auf - Querstreifen sowieso!

Mit etwas Geschick und einem guten “Augenmaß” kann sich jedoch jeder - ob mollig oder nicht - schön kleiden und seinen guten Geschmack zum Ausdruck bringen.

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