Automobilmärkte - Hin und Her
Zurzeit sind ja die Automobilkonzerne in aller Munde. Dabei sind nicht nur die deutschen Automobilkonzerne von der Wirtschaftkrise stark getroffen, nein ganz im Gegenteil. Weltweit meldet sich ein Konzern nach dem anderen und gibt Finanzielle Probleme bekannt. Egal ob es Volvo, Ford, BMW oder wie aktuell Opel ist. Einzig und allein die kleinen Marken wie Dacia und Co freuen sich. Und die Abwrackprämie gibt ihren Teil garantiert mit dazu.
Was ich dabei allerdings nicht verstehe, sind die verschiedenen Reaktionen und Aktionen der verschiedenen Staaten und Konzerne. So wurde zum Beispiel Volvo ein Sofortkredit von 200 Millionen Euro vom Staat gewährt.
Bei anderen Konzernen wie Opel wird man sich einfach nicht einig. Darf sich der Staat nun einmischen oder nicht? Inzwischen ist das ganze soweit gegangen, dass sich über 4000 Opelhändler aus ganz Europa an der Finanzierung beteiligen wollen. Schon ziemlich Krass wie ich finde. Und das alles, um zirka 75.000 Arbeitsplätze (Opel und deren Zulieferer) zu Retten.
Die amerikanische Automarke Ford hingegen, versichtet von vornherein auf staatliche Finanzhilfen. So will man bei Ford durch Gehaltseinsparungen und anderen Kostensenkungen selbst das Problem in den Griff bekommen. Ein Teil des Vorstandes versichtet ab diesem Jahr auf 30 Prozent ihres Gehaltes. Wieso reagieren die Vorstände der deutschen Automobilkonzerne nicht so?
Ich bin auf jeden Fall einmal gespannt, wo die ganze Finanzkrise noch hinführt. So wie ich das sehe, ist das erst der Anfang und wir werden erst in einem Jahr richtig merken, welche Auswirkungen das sinnlose spekulieren der Banken und Börsianer hat.
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